Ungeahnter tiefer körperlicher Seufzer

Die Entscheidung ist getroffen. Ich will mich nicht mit weniger zufrieden geben als meinem tiefsten Herzenswunsch und dem tiefsten Sehnsuchtsschrei aus meinen Hüften. Ich werde nicht aufgeben, selbst wenn Männer mich in der Liebe und Sexualität früher verletzt haben und unfähig waren auf mich einzugehen. Ich habe so viele Frauen gesehen, die aufgegeben haben, und sich mit mittelmäßigen Beziehungen zufrieden geben. Ich hingegen entscheide mich für eine, die mich für die bedingungslose Liebe und das kreative Leben öffnet- oder ich wähle mit 46 Jahren dann gar keine mehr.

Ich versuche jetzt auch nicht mehr, die schwierige Challenge der Hingabe „als zwei Körper“ zu umgehen, indem ich mich nur selbst liebe und im Statusquo akzeptiere und belasse. Mir reicht es nicht mehr mich und meinen Partner oder meine Dates so anzunehmen wie er und ich bereits sind, ohne unser Entwicklungspotential anzuregen.

Ich wäre von mir selbst enttäuscht, wenn ich mich mit reiner Akzeptanz und Annahme zufrieden geben würde. Denn ich bin hierher gekommen, um geliebt zu werden und zu lieben als unperfekte perfekte Frau, die sich entwickelt. Und diese Wahl bedeutet ich entscheide mich heute dafür, das hingerissen werden zuzulassen und mich der Herausforderung der Hingabe „als zwei Körper“ zu stellen.

So gern ich auch mein Leben beruflich steuere, sehne ich mich in Wahrheit schon mein gesamtes erwachsenes Leben lang danach, dass er die sexuellen Entscheidungen trifft. Es langweilt mich im Bett alles im Griff zu haben, selbst wenn es mich am alltäglichen Leben aufbaut und voll versorgt hält.

Als er mich endlich als tiefste Liebesgabe fortgerissen hat, ging ein ungeahnt tiefer körperlicher Seufzer durch mich hindurch. Wow, endlich die Kontrolle abgeben zu können und wild und tief zu fließen wie ein sinnlicher erzitternder explodierender Ozean, in dem inaktive Vulkane schlummern. Das war die kreative Antwort auf sexuelle Ermüdung und Auslaugung und die Antwort auf meine stillen Gebete an den übergeordneten Prozess des Lebens. Von dem ich mittlerweile annehme dass er zutiefst lebensbejahend ist, selbst wenn uns nichts alles gefällt, was uns und anderen geschieht.

Als Geschäftsfrau, die ihr Leben lang sich selbst finanziell vollständig versorgt hat, mag ich es Entscheidungen zu treffen und zu führen. Jedoch sehe ich immer mehr wie wenig Vergnügen ich daran habe meinen Mann oder Geliebten zu managen. Ich hab gar keine Lust ihm zu zeigen wie er sich öffnen soll. Das turnt mich ab und trägt letztlich nur zu der beschriebenen Auslaugung bei. Und ich will mich hingerissen fühlen und so sehr weggehauen, als würde mir der funktionale Teppich der Kontrolle komplett mit einem Ruck entrissen. So dass ich dabei in die unendlichen Weiten des sich ausdehnenden atmenden Weltraums hineinfalle. Kontrolle langweilt mich mittlerweile, obwohl ich ihr dankbar bin, dass sie mir beim Überleben zur Seite stand.

Ich will nicht mehr die Initiative ergreifen, sondern ich sehne mich danach mich auf sein männliches Kommando hin zu öffnen. Ich lasse mich nur noch auf einen Mann ein, der mich an einen neuen Ort bringt, den ich ihm gar nicht nennen könnte, selbst wenn ich es versuchen würde.

Als nächstes lasse ich nur noch einen Mann in mein Leben, der nicht mehr ängstlich von mir erwartet dass ich die halbe Verantwortung trage. Der es insgeheim braucht dass ich gelegentlich das Steuer übernehme, weil ihm selbst die Integrität und Vision dazu fehlen. Mein Mann führt mein Herz zu seinem, wenn er das gemeinsame Boot steuert. Er wird das Kommando für uns haben und ich werde den himmlischen göttlichen Genuss meiner Hingabe mit ihm teilen. Es wird für diesen Mann nichts geben, dass ich noch leisten könnte, um meinem Wert in der Liebe oder Sexualität auch nur das Geringste hinzuzufügen.

Sein von bedingungsloser Liebe und Freiheit getragenes Kommando erlaubt mir, ihm in Echtzeit Feedbacks über meinen Körper zu geben, wie er mich sexuell noch tiefer hinreißen kann. Und er wird feiern diese transparenten klaren Signale zu beantworten, denn es wird auch sein tiefstes Sehnen über seine wildesten Vorstellungen hinaus beantworten.

Die Entscheidung ist getroffen.

Das Spiel in der Liebe verändern: Win-win-win statt Tauschgeschäft

Das Loslassen des Schmerzes, der mit Männern verbunden ist, die sich niemals für uns als Partnerin entscheiden, besteht teilweise darin, zu erkennen, dass die Entscheidungen dieser Männer niemals wirklich von uns abhingen. Wir können Männer nicht dazu zwingen, so zu werden, wie wir sie brauchen, und wir können nicht willentlich ändern oder kontrollieren, wie sie uns lieben. Oder wie sie ihre Gefühle für uns in Verhalten ummünzen. Wir können sie einfach nur einladen, uns in der Mitte der gemeinsamen Brücke zu treffen, und wenn sie es tatsächlich können, wooow. Erstaunliche Sache.  

Wobei dann jeder hundert Prozent von seinen fünfzig Prozent des WIRs einbringt und nicht nur die Hälfte, um zu warten, was vom anderen kommt. Letzteres ist wieder nur ein Tauschgeschäft a la „Wenn Du mir dies gibst, geb ich Dir das.“ Wenn die hundert Prozent von jedem nicht möglich sind, wird mehr Platz für diejenigen geschaffen, die es tatsächlich können.

Dieses neue Liebesparadigma kann auf unseren auf den Liebesmythos trainierten Verstand so wirken wie eine abweisende Art zu lieben. Aber wenn sich eine Beziehung schwer anfühlt und wir unser Leben damit verbringen, unseren Partner oder unser Date davon zu überzeugen, sich zu verändern und uns so zu lieben, wie wir es verdienen, ist das Leben dann sinnvoll angelegt? Es gibt so viele wunderbare große Männerherzen, die, obwohl sie vielleicht nicht genau wissen wie sie es anstellen sollen, bereit sind, sich uns auf der Reise anzuschließen und zu lernen. 

Sie sind bereit zu versuchen zu verstehen, wie wir lieben und was wir in der Liebe und Sexualität brauchen. Diese inspirierenden statt beraubenden Männer erklären sich damit einverstanden, die andere Seite dieser Vereinbarung zu erfüllen. Wenn wir anfangen, unseren Herzen tiefer als wir trainiert wurden zu folgen und das Bedürfnis loszulassen, alles zu kontrollieren, werden wir sehen, dass die Welt wunderbare Möglichkeiten zu bieten hat. Und genau die Spiegel zu unseren mutigen Entscheidungen, die wir vor uns und unserem Schöpfer treffen, in unser Leben bringen wird. 

Wenn wir uns für Freiheit vom konditionierten Nervensystem entscheiden, ziehen wir Ereignisse und Personen in unser Leben, die diese neue befreite Wahl zu uns zurückspiegeln. Das Spiel der Liebe und Sexualität wandelt sich dann grundlegend. Und es wird von einem beraubenden oder auf Dauer langweilenden Tauschgeschäft zu einem ehrenden ermächtigen Spiel. Dieses neue Liebesparadigma steuert einen Win für sie, einen Win für ihn und einen Win für das Leben im größtmöglichen Sinne bei.

Und genau so löst sich die Schräglage der HollywoodLiebesfantasien und Songtext-Gaukelein auf und wird zu einem fruchtbaren Neuland für alle.

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Neuland der Ko-Kreativität

 

Fantasiereise von Daniela Pieper: Der Boden in der Falltür

Ist die Wahrnehmung von einer 3-D-Materiewelt wirklich die tiefere Realität?

 

Die exakte Schätzung ergibt ein Wurmloch in ewiger hypnotischer Trance und führt folgerichtig zur Ausnahmeregelung. Gibt es fundamentalen Boden in dieser einen Falltür? Bewusstseinsausdehnung hin zum Erkennen von allen Dingen, die vollständig verschwinden, wenn wir als Wahrnehmende nicht mehr da sind. Und die Welt hört fortan auf zu existieren ohne die Zeugen darin und eine vollkommen andere Realität zeigt sich. Sie zeigt sich durch rohe verletzbare Risse in der kosmischen Eihülle. Durch die Tür in der Wand erschaffen und mit einer spektralfarbenen Leiter weitergeführt, die über eine triste Mauer führt- und zwar durch beherzte heldinnenhafte Tritte in leere Leitersprossen hinein.

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Oder ist vielmehr eine Wand in der Tür? Neugier prüft die Falltür und erkennt – sie existiert gar nicht, nur Leere und Fallen sind real. Und durch das Loch im Kaninchenbau ins Wunderland der Möglichkeiten fallend hallt diese Frage im All wider. „Ist alles normale nicht in Wahrheit verrückt?“ Die gezwungene Freiwillige und winzige Gigantin findet im beredten Schweigen eines alten Kindes und ehrlichen Lügners heraus, dass sie ein Leben lang tot war. Ihr geliebter Feind trägt ein offenes Geheimnis, das zum stummen Schrei führt. Und der hohe edle Nordstern schickt bizarre Irrlichter, die sie sich selbst widersprechende Wege entlang führen.
Im Zickzack ins Neuland der losen anmutigen Bleistiftskizzen geführt von der Speerspitze von gewaltlos-brutalen Pionierinnen. Durch unmanifeste Mauern und permeable Türen bewegt sich die unwissende Wissende hand in hand mit der begrenzten Unendlichen. Und der schwebende Felsen durchbricht die stille Brandung mit einer machtlos-omnipotenten Tsunamiwelle. Sie verschlingt die sich kasteiende Hedonistin und ihre niedere Göttlichkeit mit tosendem Schweigen. Eine bittersüße Hassliebe gibt das Minuswachstum wieder frei, das sie im fixierten Würgegriff umklammert hielt. Und mit ehrfürchtigem Entsetzen öffnen sich dimensionenüberschreitende Möglichkeiten jenseits jeden Horizonts und geben die genommene Freiheit in ungeahntem Milliardenumfang zurück.
Daniela Pieper

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Paradigmenwechseln vom newton-cartesianischen Paradigma ist Neuland-Paradigma

Seelenreise von Daniela Pieper: „Erzengel aus Glas“

Hast Du auch schon mal geglaubt, einen Seelenpartner gefunden zu haben? Und hast Dich von der Chemie und der Konditionierung in Deinem Körper und Geist in die Irre geführt vorgefunden? Entgegen der Intuition sind Schmetterlinge im oberen Bauch ein Warnsignal. Sie zeigen also nicht an, dass Du DEN EINEN getroffen hast. Schmetterlinge im unteren Bauch hingegen sind positive Signale, die vom inneren Navigationssystem ausgesendet werden. Und diese führen Dich zu Deinem Inspirationspartner.

Lange Zeit träumte sie verworrene Szenen von einem strahlenden Erzengel, dem sie noch nie begegnet war. Jeden Morgen vergaß sie die Form dieser Träume und trug eine formlose Last mit sich in den Tag hinein. So ging es viele Wochen lang. Dann klopft es an ihrer Tür.

Er, der bereits verloren Gegangene, pocht und begehrt Einlass. Sie lauscht und legt die Hand zögernd von innen gegen die pochenden Tür. Das Geräusch ruft Erinnerungen wach, sie strömen in sie hinein und durch sie hindurch. Als die Erinnerungen wie Filme über ihre innere Leinwand flackern, bleibt sie still, leer und vollkommen unbewegt. Eine Entscheidung wird ohne ihr Zutun gefällt. Ihre Hand ergreift den Türknauf und zieht daran, ohne auch nur einen Wimpernschlag zu zögern. Auf der anderen Seite steht er, der Verschollengeglaubte.

Erinnern sich beide noch aneinander? Sie suchen beide die Antwort auf diese Frage, während sie Schritte im Gleichklang miteinander laufen. Er gehört hier nicht her und sie geht mit den Händen in den leeren Taschen neben ihm. Sie erinnert sich genau an ihre Liebe für den Erzengel  – doch sie ist fort. Sie sucht nach ihr, doch greifen ihre Hände nur in Sand, der durch ihre Finger hindurch bis auf den letzten Korn verrinnt.

Gemeinsam verlassen sie den Ort durch den sie ihre wiedergeborenen Minuten geschritten sind. Sie betreten die Kühle der Nacht und wissen beide, dass sie wie aus Glas gemacht ist. Mit Anmut tauschen Sie sich zaghaft und zart nach dem unendlichen Verlust aus. Sie finden ein Ziel und verfolgen es – jedoch nicht Hand in Hand. Beide treffen eine Entscheidung in diesem Moment. Und ohne diese laut auszusprechen wählen Sie das gleiche. Jetzt erst kann er ihr erlauben, dass sie wegnimmt, was zwischen ihnen steht. Obwohl er dabei vollständig wird, geht er schon ohne sie in Richtung Ausgang. Doch sie ruft ihn laut und klar und nennt seinen Namen. Er hört ihren Ruf, folgt ihm und setzt sich. Er blickt sie direkt und unverwandt an.

Vielleicht ist dies der erste Moment in dem er wirklich ihre ätherische Erscheinung wahrnimmt. Jetzt wo er sie erblickt, wird ihm klar, wie sehr er sich nach diesem Bild gesehnt hat. All die Tage ohne sie,  seit sie zu ihrem Schutz weggegangen ist, ohne sich umzublicken. Sie sieht sich von ihm wie durch Glas gesehen und öffnet die eigenen seherischen Augen. Sie schaut ihn an und erkennt ihn wieder. Das ist der verlorengegangene Geliebte. Unaufgeregt nervös begleitet sie ihn hinaus und beide ziehen durch die regnerischen Straßen. Durch das offene Tor ihrer Seelen sehen sie sich in feinster Zartheit.

Menschen die ihnen begegnen, spüren bei ihrem Anblick Sehnsucht in ihren eigenen Herzen. Sie spüren, dass die zwei einmal ein Liebespaar waren – doch vor unzähligen Leben, nicht in diesem. Als sie am nächsten Morgen aufwachen sind sie nicht zusammen. Sie sind jeder für sich. Und unabhängig voneinander fragen sich beide Erzengel, ob sie ihr Eins Sein miteinander nur geträumt haben. Als sei ihre magische Verbindung aus Glas gemacht gewesen.

Der junge und der reife Wolf – die kreative Lösung

Der junge und der reife Wolf –   die kreative Lösung

Wir Frauen sind gerufen, die Männer nicht über #meToo in ihrer Sexualität abzuwerten- sondern unsere weibliche Sexualität aufzuwerten und gemeinsam ins Neuland zu führen.

In ihren Träumen begegnet ihr ein junger ungezähmter anziehender Wolf. Sie blickt in die glänzenden hellen Augen, in denen kostbarste Unschuld schläft. Und zwar im selben Bett wie der animalische Reflex zu töten. Beide erfahren gemeinsam extatische Verschmelzung als ewiges Glück und grundlose Liebe. Sie sind die Liebe selbst.

Der Traum schickt ihr auch die Botschaft, wo sie dem jungen Wolf begegnen kann. Sie folgt  der Traumesstimme. Und sie führt tatsächlich zu ihm. Er sieht anders aus als im Traum- eine unerwartete andere Hülle. Doch als sie in seine Augen sieht, erkennt sie ihren jugendlichen Wolfshelden. Doch in der realen Welt sind seine Augen düster und nicht hell. Die kostbare Unschuld nur ein Hauch, der alsbald weggeweht wird. Weil der Hauch nicht die Substanz hat wie noch im Traum zuvor. Auf einmal hat sie Angst vor dem Killerreflex des halbstarken Wolfs. Sie wird nicht bei ihm bleiben. Denn sie  liebte nur den Traum bedingungslos. Real ist er nicht, was sie sucht.

Also ruft sie nach dem einen – dem reifen Wolf mit Empathiereflex. Dieser Wolf ist aus der Trance erwacht, reflexhaft töten zu müssen. Sie ruft nach diesem wachen Wolf. Er inspiriert sie mit großem Herzen und seinem erfolgreichen Tun mit Sinn in der Welt. Sie inspiriert ihn mit femininer Anmut und Hingabe zu einer zart-leidenschaftlichen Begegnung. Sie tanzen mit dem Moment und der sinnlichen Erfahrung. Innerlich schickt sie in diesem Moment Gedanken der Dankbarkeit an den Traum, den sie hatte, und an den jugendlichen Wolf, der sie so sehr bewegt hat. Denn beide haben sie zu dem einen geführt. Dieser reife Wolf ist erfahren genug, um die kostbarste Unschuld zu beherrbergen. Und in seinen hellen Augen sieht sie auch ohne zu träumen grundlose ewige Liebe.

Hast Du Dich auch schon mal mit der aufwühlenden Chemie in Deinem Körper nach einem coolen und verwegenen Halbstarken gesehnt? Während die kluge Königin in Deinem Herzen wusste, dass ein so unreifer Mann der Aufgabe, Dich zu ehren, nicht gewachsen ist?

Im Bereich Sex -wie im Beruf und Dating- reicht „jung“ nicht mehr aus, „reif“ wird gebraucht. Dann wird es wieder ein lebendiges bis zum Zittern aufregendes Abenteuer, das nie aufhört völlig neu zu sein. Und dafür müssen wir Frauen die Angst vor Vergewaltigung integrieren und auf einer höheren Ebene leben.

 

Wir sind mit beteiligt am Phänomen sexueller Übergriff, wir sind nicht nur Opfer. Wobei wir dennoch unschuldig sind. Und wir uns als moderne Frauen insgeheim für unsere archaische Überwältigungssehnsucht schämen und sie in den Schatten schieben. Stattdessen haben wir die Macht, die Männer über unsere Körper einzuladen, ihre Männlichkeit voll umfassend einzunehmen. Wir wollen ihre Maskilinität nicht töten sondern ehren und ermächtigen, Ladies!

 

Meine Lebensaufgabe ist sexy, kreativ und aufregend…

Vor zwei Jahren habe ich in ein Coaching investiert zum Thema berufliche Potentialentfaltung. Wer meinen Beitrag hier gelesen hat, hat eine Ahnung davon, in welcher gewinnmax. Wettbewerbsform ich bisher beruflich unterwegs war.  Durch das Coaching bekam ich einen nagelneuen Impuls, mir ein Brot-und Buttergeschäft zu suchen und meine Berufung nebenbei auszudrücken.
Nach zwei Jahren mit inspirierendem Mentoring und Aufbaukursen gelang mir das. Neben dem Job schreibe ich Neuland-Fabeln und visionäre Märchen, die meine Erfahrungen kreativ und lebendig verarbeiten und aufregende frische Lösungen anbieten. Nach einem Kunstkurs jetzt sogar mit passenden Bildern dazu.

Daniela Pieper

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Galerie

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Fantasiereise „…Das ganze Tal fing an zu leuchten und zu schillern. Es erhob sich und vibrierte und auch der gläserne Laubfrosch selbst funkelte und schwebte schwerelos in der Luft….“

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Mein Youtube-Kanal als Spielveränderin „Die Zukunft der Liebe“

Why the soulmate search was leading me to my gifts:

So I see now why we just think we want a masculine soulmate. Just to find out that there are parts of our psyche which resist powerfully. And this civil of my (our) psyche is just interested in seeking a soulmate but absolutely zero interest in finding one or investing in one. A true soulmate will mean egos death so it is wanting its own funeral– the same can be said about pursuing enlightenment. Ego or false self can never want a soulmate. Its impossible because it will die in the having of this wish.

I nevertheless celebrate evolutionary soulmate programs and i loved the soulmate summit. I met my soulmate – it is me – and i married myself. Duality collapsed and I was one with my soulmate. No longer seperate which was an illusion in the first place anyhow. How could I not have seen this before? There is this majesty now as part of what I am noticing but just part of it. It is more glorious than ever imagined and worse. Because it doesn’t stick and that was my fantasy. I left my protection zone and am now in my gift zone which seems less about men or dating.

I write and paint from an “imaginal realm,” it’s an in-between space where i am not disappeared into oneness, but i am also not separate either. There is this kind of amalgamated mixing of inside and outside self-other. It’s not quite full-blown oneness. It’s not also full-blown separation. It’s something in between, it’s something more like a mystical participation, it’s more metaphorical, and it’s I think where magic happens and where true creativity stems from. All my creations come from that in-betweeness. And all of them are my soulmates! Look – I love them and it is mutual like I desired in my vision.

Das Schattenwesen & der Rabe, eine Geschichte aus der Matrix

Das Schattenwesen & der Rabe, eine Geschichte aus der Matrix

Wie sicher können wir sein, dass wir wach sind, wenn wir morgens die Augen aufschlagen und aufstehen?

Schlicht sitzt der gelehrige Rabe auf seinem fragilen Ast. Still putzt er seine morschen Federn, während der Baum wispernd knarzt. Der Wind rauscht durch die Blätter und flüstert ihm in der alten Rabensprache zu: „Deine wunden Füße kleben hier fest, während der Baumharz sich schleichend um sie legt wie ein Schraubstock. Und dann wird es kein Entrinnen mehr geben, obwohl Du fliegen kannst. Und Du bist schließlich hier, um zu fliegen, kluger Rabe!“ Der Rabe lauscht, denn die Blätter rascheln ungewöhnlich laut und still und das Rauschen des Windes hüllt das Knarzen des Baumes ein. Ist es nur das gewöhnliche Klangspiel des Tages? Und schlief er gerade ohne es zu merken? Das fragt er sich im Stillen selbst. „Ich spüre meine Füße auf dem Ast“, sagt er schließlich laut „Ich bin wach.“

Er plustert seine Federn auf und der Urstaub seit Anbeginn der Welt steigt empor. Staub ergreift den Raben wie ein Gespinst und sein Atem wird ruhelos laut und totenstill. Er wird müde und erwartet die lösende Umarmung von bleiernem Schlaf. „Meine Füße sind auf einmal so schwer“, denkt er bei sich. Da erfasst die tiefste Angst, die der gelehrige Rabe je kannte, seinen ganzen Körper. Wie schwarzer Teer durchdringt sie auch den Ast, den Baum und schließlich all seine Blätter. Sofort verwelkt alles, das den zerbrechlichen Vogel getragen hat und zerfällt zu Asche.

In diesem Moment umarmt ihn ein Schattenwesen, das sich aus dem Urstaub der Weltengezeiten herausgelöst hat.  Sollte er sich einfach niedersinken lassen und für dieses Mal vergessen, bis das nächste Mal begann? Da rauscht wieder der Wind durch die Blätter und erinnert ihn an das Flüstern in der alten Rabensprache. „Ich habe die Wahl. Ich kann mich entscheiden zu fliegen“, denkt der gescheite Vogel. Er öffnet seine Füße und lässt den zerfallenden Ast los. Ein Moment des Nichtswissens folgt. Dann wird das Schattenwesen flüssig, umhüllt die erstarrten, gepeinigten Flügel des Vogels und wiegt sie sanft. Der Rabe lässt dies geschehen. Das grenzenlose Wesen fließt wie ewig bekannter, blutjunger Nektar in ihn hinein. Er löst sich dabei vollständig auf.

„Erinnere ich mich nicht an einen Schatten?“ denkt der Rabe im nächsten Augenblick, während seine Flügelschläge die Asche des Baumes verwehen. Der kluge Blick des Vogels folgt der Flugbahn der Asche in der Luft und dringt dabei weit in die Tiefe vor. Als auch die letzten Aschepartikel verweht sind, dreht der Wind plötzlich. Ein Eindringen, ein Gefühl von Schwere in einem Körper voller Spannungen. Es bahnt sich den Weg, wird zudringlicher, der Rabe verflüchtigt sich wie ein Duft. Asche und Staub vergehen und der Wind weht frisch und kühl auf. „Erinnere ich mich nicht an einen Vogel?“ denkt die Frau still bei sich, als sie aufwacht.

„Nur flüchtige Schatten der Nacht“, bekommt sie gedanklich zur Antwort und setzt sich im Bett auf. Das Schattenwesen sitzt schlicht und still neben ihr. Doch die einsame, müde Frau wähnt sich allein. „Ich spüre meine Füße auf dem Boden“, sagt sie, als sie aufsteht. „Ich bin wach.“