Die Ego-Persönlichkeit kann nicht lieben – Du kannst es hingegen schon!

Mir sagte ein Date letztens, nachdem ich transparente Kommunikation mit ihm gemacht hatte, ich sei zu spirituell. Wobei ich es eher so sehe, dass die EgoPersönlichkeit nicht lieben Kann. Sie hat ein Trauma in der Selbstbeziehung wie Thomas Hübl es exzellent in Worte kleidet. Sie kann soviel Selbsthilfebücher lesen wie sie will und so viele Kommunikations-Workshops besuchen wie es ihr beliebt. Sie wird es nie können und nie lernen. Sie ist ein Baby das krabbelt und nie laufen lernen wird. Das was bereits vollständig laufen und lieben kann, ist das echte Ereignis oder Wesen das wir in Wirklichkeit sind, das integrale Bewusstseinslehrer das einzigartige evolutionäre Selbst nennen.

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Es geht darum Liebe zu wählen

Der wahre Mann, den Du datest. Die wahre Frau, die ich bin, wenn ich mich an mich selbst erinnere, bevor das Trauma in der Selbstbeziehung entstand. Der wahre Mensch, der sich wieder erinnert wer er ist und immer war. Wobei das Trauma integriert und transzendiert wird. Die Evolution versucht jetzt uns aus dem frustrierenden ultimativ unbefriedigenden Joch unserer bisherigen Partnerschaften zu befreien. Der lähmende Frust, der zwischenmenschliche Beziehungen für uns werden, wenn wir sie als Persönlichkeit leben und gestalten. Das ist das Trauma in zwischenmenschlichen Beziehungen wie ich Thomas Hübl verstehe. Und es ist gleichzeitig der goldene Fingerzeig auf den Mond, der ungetrennt von bedingungsloser Liebe ist.

Das Leben versucht dieser Generation Männer und Frauen mitzuteilen, dass die Erde keine Scheibe sondern eine Kugel ist. Meine „Tochter“ soll die Kugel erben – nicht die Scheibe die sowieso nie real war. Jetzt sind die spannendsten Zeiten in der Menschheitsgeschichte, denn wir sind gerufen, das Spielfeld upzuleveln und das integrale Betriebssystem 2.0 zu installieren.

Übrigens neben der Liebe auch beruflich, wo ich Leute zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zum Thema Kulturwandel in Unternehmen suche, die die Strukturen der Zukunft mitgestalten (gemäß Potentialentfaltungsansatz von Gehirnforscher Prof. Hüther). Leute zum Netzwerken mit Interesse an: integral, holistisch, Spiral Dynamics

Impulsgeberin für Kulturwandel in Unternehmen: Der Vertrieb der Zukunft wird über intermediäre Beziehungsfelder gelingen

Daniela Pieper Vertriebspro

Liebe mit Seelenpartner

Lange Zeit war ich fasziniert von meinem idealisierten Ziel einer intimen Partnerschaft und gleichzeitigen Seelenverwandtschaft. Dabei war ich im Nachhinein betrachtet halb blind und lebte mit meinen Wünschen in der Zukunft. Während ich mich mit einer neurotische Geschwindigkeit auf diesen fantasierte Moment mit „dem Einen“ zubewegte, absolvierte ich unzählige Onlinekontakte, Dates und Beziehungsfehlstarts. Die meisten Männer suchen meiner Erfahrung nach online in den Portalen und Apps nach Ablenkung von sich selbst.

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Wenn die Suche wegen „Findens“ vorbei ist….

Inspiration kommt für mich von etwas, das über das Denken oder die konzeptionellen Ideen von Seelenverwandten hinausgeht. Was sich jenseits von einem wünschenswerten oder eines unerfreulichen Dates befindet. Was sich jenseits einer begehrenswerten SingleFrau befindet, die die meisten Männer in mir sehen.

Das Gros der Dating-Partner möchte von der Person, die sie treffen, wie ein Küken von der Vogelmutter gefüttert werden. Die meisten Männer, die ich traf, wollten, dass ich all ihre Liebesprobleme mit meinem evolutionären Fortschritt lösen soll. Und dann fühlten sie sich frustriert oder irritiert, als ich viele Fragen unbeantwortet ließ und die Möglichkeit einräumte, selbst tiefer darüber nachzudenken. Glück, Vervollständigung und Trost sollte ich ihnen bereiten, da ich auf etwas Einzigartiges zugreifen konnte. Und fast jeder bemerkte dieses Besondere an mir. Die guten Nachrichten folgten, als ich diese Erfahrungen alle aufmerksam verarbeitete und die Muster dahinter erkannte. Dabei schnitt ich durch die Kinoleinwände primitiver hollywoodhafter Vorstellungen von Liebe, Sex und Dating. Und in dem Moment, in dem ich die Hoffnung aufgab, dass der Seelenverwandte endlich in meinem praktischen Leben auftaucht, erschien die ersehnte Person tatsächlich auf der Bildfläche – ich war es selbst. Zuvor war es schonungslos notwendig gewesen, die Liebesdinge so zu sehen, wie sie sind. Dies scheint zu einer Art Superwissen und präziser Unterscheidungsfähigkeit zu führen. Seitdem muss ich nicht einmal mehr geliebt werden. Denn ich bin nicht der Teil meiner Psyche, der so nach dem Motto tickt „Hey, alles Gute im Leben wie kribbelnde Flugzeuge im Bauch – das muss ich mir sofort packen und festhalten.“ Eine erwachsene Liebe ist möglicherweise keine Liebe auf den ersten Blick für beide mit intensiven Schmetterlingen. Was zwei reife Partner zusammenbringt, sind Geduld, Wissen, Anziehungskraft, Entschlossenheit und Hingabe.

Wenn ich also den unperfekt-perfekten Partner in mein Leben einladen will, muss ich jemanden finden, der die gleichen Ziele und Werte hat wie ich. Ich könnte introvertiert und er könnte extrovertiert sein oder er könnten sich im Freien aufhalten und ich bin eher eine „My-home-is-my-castle-Verfechterin“. Die gleichen Interessen zu teilen, ist schön, aber wenn ich einen Partner suche, der erwachsene Liebe mit mir lebt, sind die geteilten Visionen entscheidender. Das Erstellen dieses Schablone ähnelt dem Bauen eines Hauses. Wir müssen ein Fundament errichten und wissen, welche Materialien wir verwenden möchten. In diesem Fall sind die Materialien die Qualitäten und Eigenschaften der Person, die wir suchen. Suche ich jemanden, der freundlich, sanft, charmant, entschlossen oder willensstark ist? Eine Weile ging ich es beispielsweise hoffnungslos an, indem ich mir sagte was ich nicht wollte.

Ich will nicht, dass jemand bedürftig, unreif, besitzergreifend oder sexuell neurotisch ist.“

Indem ich dem Leben innerlich mitteilte, was ich nicht wollte, bestellte ich quasi genau das. Das Unterbewusste versteht keine Verneinung.

Was ich wirklich innerlich zu mir sagen wollte, ist das, was ich möchte. „Ich möchte jemanden erleben, der reif und weise ist und mir die Freiheit gibt, mein höchstes Potenzial zu werden. Mir ist wichtig dass das Geben und Nehmen dabei in Balance sind.“ Manche Männer, die ich kennengelernt habe, neigten dazu, vor der Liebe davonzulaufen, weil Liebe in ihrer Erfahrung schmerzhaft war. Dieses Verständnis basiert auf einer Erfahrung in der Vergangenheit, die bekannt und vertraut für sie war. Viele von uns würden lieber an der bekannten Vorstellung festhalten, dass Liebe schmerzhaft, auslaugend usw. ist und sich unbewusst auf das schlechteste Ergebnis vorbereiten, anstatt die Chance des Unbekannten zu riskieren. Wenn ich ständig im Bekannten lebe und meine Zukunft aus der Vergangenheit gestalte, vertrau ich nicht auf die Zukunft, die ich erschaffe, und ich werde daher keine neuen Erfahrungen machen.

Schließlich habe ich gesehen, wenn ich mich in den Menschen verliebe, der ich bin, werde ich weniger bedürftig und dadurch attraktiver. Wenn meine Vorstellung von Liebe nicht länger auf Abhängigkeiten basiert, arbeite ich nicht mit begrenzten oft kindlichen Gefühlen, was bedeutet, dass ich meinem Mann naturgemäß eine größere, nährende Kraft geben kann. Die Alchemie dieser „Erwachsenen-Liebes-Arbeit“ besteht darin, mich und meine begrenzten Gefühle zu überwinden. Wenn wir es richtig machen und uns selbst aus dem Weg gehen, dann sind wir frei und vollständig. Wir werden feststellen, dass die richtigen Leute und Dinge auftauchen, wenn und wo wir es am wenigsten erwarten. Und macht dieses unbekannte Abenteuer jenseits des Gewohnten nicht trotz aller Unbequemlichkeiten Spaß?

Daniela Pieper, Hannover, 2017-2019

Der Waldläufer und die Elbenkönigin

Der Waldläufer und die Elbenkönigin

„Den Liebesmythos upleveln…..das romantische Spiel verändern und ins Neuland der Zukunft überführen“

Es begab sich dass ein zweigeteilter Waldläufer bei einem Streifzug durch den mythischen Eichenwald eine anmutige reisende Elbenkönigin traf. Ein wacher und ein schlafender Teil in ihm treffen auf die heldinnenhafte Elbin, die aus einem Land kommt, wo der wache Teil der Wesen führt. Auch dort gibt es den wachen und den irregeführten schlafenden Teil in allen Wesen, doch der eine hat immer die Oberhand. Einem zarten Schmetterlingsflügel gleich ist sie mit gazellenhaft geschmeidigen Bewegungen. Eine hohe Edle, die sich in ihrem Körper so wahrhaftig bewegt, dass sie die Wahrheit der Existenz zum Ausdruck bringt. Er fühlt sich magnetisch von jedem ihrer Schritte angezogen. Sein schlafender Teil, der auf Irreführung verschaltet ist, fühlt sich hingegen von jeder Bewegung ihres Kopfes abgestoßen. Hingezogen und zurückgeworfen gleichermaßen steht er schließlich direkt vor ihr und in Wellenbewegungen gehen diese gegensätzlichen Strömungen durch seinen ganzen Körper. Die Elbin nimmt all dies wach wahr und weiß genau was in ihm vor sich geht. Doch sie reagiert nicht darauf. Sie bleibt vollständig in ihrem wachen Teil eingebettet. Auf diese Art ist sie einfach nur im Augenblick anwesend und gleichsam mit dem ganzen Eichenwald verbunden, während sie sich mit wachen Augen aufblickend auf einen Baumstamm setzt. Zögernd setzt er sich neben sie. Er erwidert ihren inspirierenden Blick und ist innerlich zwischen seiner Irreführung und den Gleisen die ins Land der Wahrhaftigkeit führen hin und her geworfen.

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Sie legt ihre Hand auf den Schoß und tut nichts. Und er nimmt ihre Hand nach langem Ringen mit sich selbst in die seine. So gewinnt die eine magnetische Spur in einem spontanen Durchbruch in ihm die Oberhand, die sich wie seufzende Hingabe anfühlt. Es ist als würde ein goldenes Licht durch seinen Körper strömen. Der magisch unbewanderte Waldläufer ist augenblicklich verwirrt. Beglückt, irritiert und erschrocken gleichzeitig blickt er in ihre Augen. Die Grenzen zwischen beiden lösen sich auf und sie fallen ineinander hinein – erkennend dass sie sowohl der wahre Teil in ihnen sind als auch der irregeführte und irreführende Teil und dass es keine Trennung zwischen ihnen beiden gibt. Er ist sie und sie ist er und sie sind der Kosmos und alles darin und jedes fühlende Wesen sogar jedes Ding als auch Nichtding. Das ist die wahre Realität.

Sie weiß es in diesem Moment, weil sie es zuvor auch schon wusste. Er verpasst den wahrhaftigen Augenblick jedoch. Und er verfällt sodann wieder in die Trance der Irreführung, in der er sich nur noch wage erinnern kann an die wahre Dimension des Lebens und Nichtlebens. Tatsächlich vergisst er nach und nach alles. Und wie eine Marionette oder ein Geist wird er von der jaulenden verzerrten hohlen Stimme der Irreführung wieder von sich selbst, dem Leben und der Elbenkönigin fortgezogen. Magnetisch fortgestoßen vom Wahren, Schönen und Guten und er verliert sich selbst. Sie hatte all dies so erwartet und kommen sehen und war dennoch geblieben. Da sie weiß dass die Sehnsucht von nun an für immer wie ein goldenes Klopfen und mit der Zeit wie ein bohrendes Ziehen ihn daran zu erinnern suchen wird. Zurückrufend an diesen Ort der wahrhaftigen Heimat und der wahren Existenz allen Lebens.

Also verlässt sie sein Waldrevier wieder wohl wissend, dass der goldene Same in ihm gelegt ist. Sanft berührt sie ihre eigene Hand. Und ihr ist klar, dass es für ihn von nun an eine alternativlose Alternative sein wird, eine wahllose Wahl für den Waldläufer. Ganz so wie aus der kleinen Eichel die Eiche entstehen muss, muss er fortan diesen von ihr gelegten Samen nähren und den einzigartigen Baum ihrer zeitlosen Begegnung großziehen.

Als sie ihr Heimatland der wachen Wesen wieder erreicht, blickt sie sich noch einmal abschließend um und lächelt zeitlos bei der Erinnerung an den Waldläufer und den gelegten potenten Samen. Sie weiß um die Macht der entscheidungslosen Entscheidung und hat Vertrauen in die mythischen Eichen, die den Samen umschließen wie ein schützender Hain.

Die Amazonen-Prinzessin und der paradoxe magische Stein

Die Amazonen-Prinzessin und der paradoxe magische Stein

Es begab sich dass eine junge Amazonenprinzessin enprinzessin zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet wurde. Als sie dann von einem Gestrandeten von der weltweiten Gefahr der Irreführung erfuhr, die die freie Macht bedrohte. Die einsame Kriegerin segelte alsbald von der Insel und ließ dort sogar ihre Schwestern zurück. Die wunderschöne Adlige kam von einem abgelegenen Inselparadies und sie verließ die Heimat, um die enorme menschliche Schräglage zu lösen.

Von dem Schiffbrüchigen, der an den Inselstrand gespült worden war, erfuhr sie, dass alles jenseits der Insel nur ein Spiel geworden war, das auf einen einzigen Gewinner hinauslief. Und er erzählte ihr von mittlerweile Milliarden Menschen in den anderen Ländern auf der ganzen Welt. Er berichtete ihr von einem omnipräsenten Phänomen-von Kontrolle gegen Anmut und Sucht gegen Freiheit. Die Prinzessin hielt auf dem Segelboot ins Ungewisse den paradoxen magischen Stein der Insel in ihrer Hand. Hunderte Jahre hatte dieser unangerührt in einer bewachten Höhle gelegen. Doch jetzt war die Zeit gekommen, ihn einzusetzen, ohne genau das Mysterium seiner Magie vollständig entschlüsselt und enträtselt zu haben. Ihre amazonischen Schwestern hatten hingegen erst das Geheimnis lüften wollen und sie dann fort segeln lassen. Doch sie spürte von den Erzählungen des Gestrandeten die Dringlichkeit ihrer Mission und nahm das Wagnis auf sich.

Zur gleichen Zeit damals befand sich auf der anderen Seite des Globus Hulk alias Dr. Banner in einem Dilemma. Da sich ein General seine enormen paradoxen Kräfte für militärische Zwecke zunutze machen wollte. Und schließlich reiste der zwiegespaltene Doktor durch die Länder des Festlandes, wobei er seinen Verfolgern nur einen Schritt voraus war.

Unsere Inselprinzessin nahm am Festland angekommen die länderübergreifende Herausforderung an. Sie führte jedoch keinen Feldzug wie der General sondern rang in weiblicher Grazie mit ihren dortigen Gegnern. Die gazellenhafte Amazonin entdeckte nun auf der Reise immer mehr ihr volles Potential. Und sie erkannte dass sie eine neue Art von Kampf führen konnte, durch die jeder gewinnt. Der paradoxe magische Stein führte sie dabei von einem Land ins nächste und in herausfordernde Situationen, die ihre neuartige Gabe schulten.

Das Militär stieß währenddessen auf die Spur des flüchtigen Dr. Banner. Er hatte versucht eine Kur für seinen schizophrenen Zustand zu erforschen. Dabei wurde er jedoch von dem gnadenlosen General gestört, der die gesamte Kriegsmaschinerie auf ihn hetzte. Dr. Banner verwandelte sich in Panik in den gewaltbereiten Muskelgiganten und traf in diesem bedrohlichen Zustand auf die erstarkte Amazonninenprinzessin. Der monströse grüne Hulk ging direkt mit dem gewalttätigem Zugriff des freien Willens auf die Kämpferin zu. Doch sie hatte die Macht der gewaltlosen Anmut und die Power der femininen telepathischen Kreativität. Ihre magische Waffe war ein anmutiger Tanz und gleichsam ein Ringen. Der Schild tauchte in ihrer Hand in genau dem Moment auf, wo Hulks ohnmächtige Wut mit der Faust auf sie niederging.

Wie eine Frau deren Haare brennen suchte sie den Weg auf das neue Schlachtfeld, das eher ein Spielfeld war. Ein einzigartiges Spielfeld, in dem alle gewinnen. Durch den paradoxen magischen Stein wurde Dr. Banner in dem Ringkampf von seinem schizophrenen Zweitich Hulk befreit. Die Kur die er selbst nicht finden konnte hatte also die ganze Zeit in den Händen einer unschuldigen mächtigen Frau gelegen, die in ihrer Heimat zur Königin bestimmt war. Und der Zugriff des Militärs traf ins Leere. Der General hatte niemanden mehr für seine irregeführten Kontrollabsichten und wurde ebenfalls magisch von dem Stein in der Hand der schönen Frau angezogen. Als er den Stein berührte, vergass er die gesamte Kriegsmaschinerie hinter sich. Er begleitete stattdessen die Amazonin zurück auf ihre Insel und half ihr gemeinsam mit dem geheilten Dr. Banner den wertvollen Stein sicher zurück in die Höhle zu verbringen.

Die Prinzessin wurde im Beisein ihrer Schwestern zur Königin gekrönt, während die beiden geheilten Krieger der Zeremonie als Ehrengäste beiwohnten.

Und dennoch wussten sie nach all ihren Abenteuern nicht, ob der Stein nunmehr all seine Mysterien preisgegeben hatte oder ob er für weitere edle Kreuzzüge der Anmut bereit lag.

Fantasiereise von Daniela Pieper: Der Boden in der Falltür

Ist die Wahrnehmung von einer 3-D-Materiewelt wirklich die tiefere Realität?

 

Die exakte Schätzung ergibt ein Wurmloch in ewiger hypnotischer Trance und führt folgerichtig zur Ausnahmeregelung. Gibt es fundamentalen Boden in dieser einen Falltür? Bewusstseinsausdehnung hin zum Erkennen von allen Dingen, die vollständig verschwinden, wenn wir als Wahrnehmende nicht mehr da sind. Und die Welt hört fortan auf zu existieren ohne die Zeugen darin und eine vollkommen andere Realität zeigt sich. Sie zeigt sich durch rohe verletzbare Risse in der kosmischen Eihülle. Durch die Tür in der Wand erschaffen und mit einer spektralfarbenen Leiter weitergeführt, die über eine triste Mauer führt- und zwar durch beherzte heldinnenhafte Tritte in leere Leitersprossen hinein.

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Oder ist vielmehr eine Wand in der Tür? Neugier prüft die Falltür und erkennt – sie existiert gar nicht, nur Leere und Fallen sind real. Und durch das Loch im Kaninchenbau ins Wunderland der Möglichkeiten fallend hallt diese Frage im All wider. „Ist alles normale nicht in Wahrheit verrückt?“ Die gezwungene Freiwillige und winzige Gigantin findet im beredten Schweigen eines alten Kindes und ehrlichen Lügners heraus, dass sie ein Leben lang tot war. Ihr geliebter Feind trägt ein offenes Geheimnis, das zum stummen Schrei führt. Und der hohe edle Nordstern schickt bizarre Irrlichter, die sie sich selbst widersprechende Wege entlang führen.
Im Zickzack ins Neuland der losen anmutigen Bleistiftskizzen geführt von der Speerspitze von gewaltlos-brutalen Pionierinnen. Durch unmanifeste Mauern und permeable Türen bewegt sich die unwissende Wissende hand in hand mit der begrenzten Unendlichen. Und der schwebende Felsen durchbricht die stille Brandung mit einer machtlos-omnipotenten Tsunamiwelle. Sie verschlingt die sich kasteiende Hedonistin und ihre niedere Göttlichkeit mit tosendem Schweigen. Eine bittersüße Hassliebe gibt das Minuswachstum wieder frei, das sie im fixierten Würgegriff umklammert hielt. Und mit ehrfürchtigem Entsetzen öffnen sich dimensionenüberschreitende Möglichkeiten jenseits jeden Horizonts und geben die genommene Freiheit in ungeahntem Milliardenumfang zurück.
Daniela Pieper

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Paradigmenwechseln vom newton-cartesianischen Paradigma ist Neuland-Paradigma

Elegante Problemen beim Daten

Daniela Pieper Hannover

Daniela Pieper Hannover – Daniela Pieper Hannover- Daniela Pieper

Ich sitze gerade in der Sonne im Café mit meinem Ipad. Und dabei stelle ich fest – Meine Probleme damit, das Spielfeld Datingarena zu evolvieren, sind elegant im Vergleich zu den ernsthaften Problemen in dieser Welt wie Sklaverei oder Ressourcenverschwendung. Was mir das Leben dabei beigebracht hat, ist zu sehen, dass zwei zum Tango gehören. Es gibt viele Männer, mit denen du Onlinedates oder Livedates hast, die du nicht wirklich beeinflussen kannst. Es gab viele Männer, die ich online auf den zwei großen Portalen kennengelernt habe.

Ich konnte sie nicht dazu anregen, sich für sich selbst zu öffnen. Man muss niemanden reparieren weil im tieferen Sinne ja niemand defekt ist. Ich bin vollständig so wie ich bin und genug, während ich mich gleichzeitig noch verbessern kann. Und dasselbe gilt für die Männer. Von diesem Standort der Gesundheit aus kann ich sie inspirieren, ihren eigenen Standort von Gesundheit ebenfalls einzunehmen. Wenn ich auch oft nicht in der Lage war, irgendeine Veränderung zu bewirken, außer durch mein gelebtes Beispiel und meine Art, während eines Dates aufzutauchen. Zum Beispiel indem ich mich gestreckt habe, kein Karma in der Trennung oder nach einem Beziehungsfehlstart zu erzeugen. Indem ich selbst angesichts von Unehrlichkeit oder Verleugnung auf der anderen Seite großzügig, sichtbar und ehrlich war. Und das war oft alles, was ich tun konnte. Angesichts der Konditionierung des Liebesmythos in der gesamten modernen und postmodernen Gesellschaft.

Was sich angesichts meiner Befreiungsabsicht mental aufdrängt, ist eine Stimme der Begrenzung, die besagt, dass ich nicht in der Lage ein werde, zur Arbeit zu gehen. Diese Stimme kennt jeder. Sie wohnt in uns allen. Sie unkt, dass ich total mit etwas ganz anderem und völlig neuem beschäftigt sein werde. Und der Zweifler im Kopf sagt auch, ich werde dadurch niemals einen neuen Partner finden, da andere mich viel zu ernst in dieser Absicht unterwegs ansehen werden. Die Gesellschaft wird mich für verrückt halten. Was ich sehe, ist dass wie sich mein Erwachen und meine Egobefreiung entfaltet, außerhalb meiner Kontrolle liegt.

Daniela Pieper, Hannover Anfang 2018

Kontrolle ist Illusion. Und der Traumpartner ist ein Hollywood- Mythos.

https://youtu.be/aNiJQiJ7M98

Der Mythos von den 11 Minuten beim Onlinedating

Überall sieht man Werbung für das Datingportal Parship, auf dem man sich in 11 Minuten verlieben soll- Leuchtwerbung an den Bushaltestellen und in den Innenstädten. Einmal kostenintensiv dort angemeldet, sitzt man jedoch vor einem virtuellen Regal voller leerer Angebote. Es kann auf wache Frauen so wirken, als seinen dort nur Lügner, Betrüger, Erpresser, Verwirrte, Verirrte, Peterpanjungs, Nähephobiker und Bettler im Pool. Ein anderer Anteil dieser bewussten Frauen sieht gar niemanden in den Profilen, dem virtuellen Lächeln und Nachrichten. Weil das, was sich da online ausdrückt, nicht die wirklichen Männer sind. Wer sie in tieferer Bedeutung von Realität sind. Denn in dieser Perspektive sind 99% jemand anderes. Sie sind der bunte und innerlich radikal freie Drachen statt der gesellschaftlich trainierte Hund, der aufs Kommando in immer gleicher vorhersehbarer Weise reagiert.

Deshalb ist auf gewisse Weise gar niemand in dem Portal. Während gleichzeitig viel Lärm um nichts entsteht – beim Nachrichten, Hobbies und Fotofreigaben austauschen. All die bedeutungslosen sinnleeren Nachrichten hin und her auf der Suche nach den 11 Minuten, die immer in 11 Minuten kommen werden. Niemals jetzt. Da wo die anfassbare Realität des Lebens stattfindet. Das ganze www- oder App-Kaufhaus ist verkramt und schillernd blinkend voll doch wenn man die Packungen aufmacht ist nichts drin außer Füllstoffe. Nur Werbung. Kein werthaltiges Produkt dahinter. Die bewussten Männer, die einen Impuls erkennen können und dann wählen, wie sie daraufhin handeln wollen, sind selten. Es gibt sie überall und nirgends. Vielleicht gibt es einen von tausend auch bei Parship. Ansonsten ein bedeutungsloses Kaufhaus der Illusion. Ein Neuzeit-Woolworth mit real leeren Regalen, wo nur Hologramme in Displays stehen, die ihrerseits pompösen permanenten Lärm machen. Wir müssen den Ort, der fruchtbare und gesunde Liebe erblühen lässt, gemeinsam neu erschaffen. Denn diese Oase gibt es hier noch nicht. Es gibt nur das alte Paradigma, den Hollywoodmythos der Liebe, das nirgends hinführt. Eine Übung des Gelingens gibt es zur Zeit offensichtlich nicht. Die Männer scheinen regelmäßig in Wiederholungsschleife vor eine innere Glasdecke zu laufen. Erkennen diese Decke anscheinends nicht, weil sie durchsichtig ist. So machen sie immer weiter wie ein trainiertes Trabrennpferd. Frauen sind keine Konsumgüter im virtuellen Supermarkt, die man objektifizieren und erwerben kann. Um sie dann zu besitzen.

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Onlinedatingprofil nach einer integralen Beratung zur authentischen Sichtbarkeit

Diese erdachte konstruierte Fantasiefrau existiert da draußen nicht, vielleicht irgendwann mal als Hologramm wie in Science Fiction Movies. Es gibt im großen Kollektiv kaum Ehrung für das wahre Weibliche. Dabei ist es das was wir wirklich brauchen, um uns alle aus der menschlichen Schräglage zu retten. Die Männer schätzen entweder ihren eigenen weiblichen Chaosanteil nicht. Sie strategisieren sich zur Traumfrau wie zum Karrierejob mit einem 10-Steps-Plan. Das gelingt nicht dauerhaft und finden keine Inspiration mehr. Sie brauchen unsere Hilfe. Oder sie sind nur mit dem weiblichen Chaos-Fülle-Anteil in Verbindung und verlassen ihre männliche Quelle aus Angst vor dem Raubtier oder Täter. Und dann interessiert uns langfristig der Tanz mit ihnen nicht mehr, weil wir uns in Wahrheit nach dem Raubtier sehnen. Dem Alpha mit Empathiereflex statt Tötungsreflex allerdings. Nicht dem langweiligen Macho oder rigiden Patriarchen. Und wenn wir Frauen nicht handeln tragen wir mit Verantwortung an dem, was passieren wird. Wenn wir das ausgediente Spiel weiter laufen lassen.Und was wir alle genau kommen sehen können, wenn wir die Augen nicht zukneifen. Weil die Fatamorgana Parship oder Dating dann platzt. Und wir ziehen das zuckergussüberzogene Trugbild nunmal der Geröllwüste der Realität vor. Die Männer müssen lernen wie sie mit echten Frauen in Verbindung treten. Und nicht mit www- oder App-Barbie oder der idealisierten Version ihrer Mutter, von der sie online träumen.

Daniela Pieper, Hannover 2018