Seelenreise von Daniela Pieper: „Erzengel aus Glas“

Hast Du auch schon mal geglaubt, einen Seelenpartner gefunden zu haben? Und hast Dich von der Chemie und der Konditionierung in Deinem Körper und Geist in die Irre geführt vorgefunden? Entgegen der Intuition sind Schmetterlinge im oberen Bauch ein Warnsignal. Sie zeigen also nicht an, dass Du DEN EINEN getroffen hast. Schmetterlinge im unteren Bauch hingegen sind positive Signale, die vom inneren Navigationssystem ausgesendet werden. Und diese führen Dich zu Deinem Inspirationspartner.

Lange Zeit träumte sie verworrene Szenen von einem strahlenden Erzengel, dem sie noch nie begegnet war. Jeden Morgen vergaß sie die Form dieser Träume und trug eine formlose Last mit sich in den Tag hinein. So ging es viele Wochen lang. Dann klopft es an ihrer Tür.

Er, der bereits verloren Gegangene, pocht und begehrt Einlass. Sie lauscht und legt die Hand zögernd von innen gegen die pochenden Tür. Das Geräusch ruft Erinnerungen wach, sie strömen in sie hinein und durch sie hindurch. Als die Erinnerungen wie Filme über ihre innere Leinwand flackern, bleibt sie still, leer und vollkommen unbewegt. Eine Entscheidung wird ohne ihr Zutun gefällt. Ihre Hand ergreift den Türknauf und zieht daran, ohne auch nur einen Wimpernschlag zu zögern. Auf der anderen Seite steht er, der Verschollengeglaubte.

Erinnern sich beide noch aneinander? Sie suchen beide die Antwort auf diese Frage, während sie Schritte im Gleichklang miteinander laufen. Er gehört hier nicht her und sie geht mit den Händen in den leeren Taschen neben ihm. Sie erinnert sich genau an ihre Liebe für den Erzengel  – doch sie ist fort. Sie sucht nach ihr, doch greifen ihre Hände nur in Sand, der durch ihre Finger hindurch bis auf den letzten Korn verrinnt.

Gemeinsam verlassen sie den Ort durch den sie ihre wiedergeborenen Minuten geschritten sind. Sie betreten die Kühle der Nacht und wissen beide, dass sie wie aus Glas gemacht ist. Mit Anmut tauschen Sie sich zaghaft und zart nach dem unendlichen Verlust aus. Sie finden ein Ziel und verfolgen es – jedoch nicht Hand in Hand. Beide treffen eine Entscheidung in diesem Moment. Und ohne diese laut auszusprechen wählen Sie das gleiche. Jetzt erst kann er ihr erlauben, dass sie wegnimmt, was zwischen ihnen steht. Obwohl er dabei vollständig wird, geht er schon ohne sie in Richtung Ausgang. Doch sie ruft ihn laut und klar und nennt seinen Namen. Er hört ihren Ruf, folgt ihm und setzt sich. Er blickt sie direkt und unverwandt an.

Vielleicht ist dies der erste Moment in dem er wirklich ihre ätherische Erscheinung wahrnimmt. Jetzt wo er sie erblickt, wird ihm klar, wie sehr er sich nach diesem Bild gesehnt hat. All die Tage ohne sie,  seit sie zu ihrem Schutz weggegangen ist, ohne sich umzublicken. Sie sieht sich von ihm wie durch Glas gesehen und öffnet die eigenen seherischen Augen. Sie schaut ihn an und erkennt ihn wieder. Das ist der verlorengegangene Geliebte. Unaufgeregt nervös begleitet sie ihn hinaus und beide ziehen durch die regnerischen Straßen. Durch das offene Tor ihrer Seelen sehen sie sich in feinster Zartheit.

Menschen die ihnen begegnen, spüren bei ihrem Anblick Sehnsucht in ihren eigenen Herzen. Sie spüren, dass die zwei einmal ein Liebespaar waren – doch vor unzähligen Leben, nicht in diesem. Als sie am nächsten Morgen aufwachen sind sie nicht zusammen. Sie sind jeder für sich. Und unabhängig voneinander fragen sich beide Erzengel, ob sie ihr Eins Sein miteinander nur geträumt haben. Als sei ihre magische Verbindung aus Glas gemacht gewesen.

Der junge und der reife Wolf – die kreative Lösung

Der junge und der reife Wolf –   die kreative Lösung

Wir Frauen sind gerufen, die Männer nicht über #meToo in ihrer Sexualität abzuwerten- sondern unsere weibliche Sexualität aufzuwerten und gemeinsam ins Neuland zu führen.

In ihren Träumen begegnet ihr ein junger ungezähmter anziehender Wolf. Sie blickt in die glänzenden hellen Augen, in denen kostbarste Unschuld schläft. Und zwar im selben Bett wie der animalische Reflex zu töten. Beide erfahren gemeinsam extatische Verschmelzung als ewiges Glück und grundlose Liebe. Sie sind die Liebe selbst.

Der Traum schickt ihr auch die Botschaft, wo sie dem jungen Wolf begegnen kann. Sie folgt  der Traumesstimme. Und sie führt tatsächlich zu ihm. Er sieht anders aus als im Traum- eine unerwartete andere Hülle. Doch als sie in seine Augen sieht, erkennt sie ihren jugendlichen Wolfshelden. Doch in der realen Welt sind seine Augen düster und nicht hell. Die kostbare Unschuld nur ein Hauch, der alsbald weggeweht wird. Weil der Hauch nicht die Substanz hat wie noch im Traum zuvor. Auf einmal hat sie Angst vor dem Killerreflex des halbstarken Wolfs. Sie wird nicht bei ihm bleiben. Denn sie  liebte nur den Traum bedingungslos. Real ist er nicht, was sie sucht.

Also ruft sie nach dem einen – dem reifen Wolf mit Empathiereflex. Dieser Wolf ist aus der Trance erwacht, reflexhaft töten zu müssen. Sie ruft nach diesem wachen Wolf. Er inspiriert sie mit großem Herzen und seinem erfolgreichen Tun mit Sinn in der Welt. Sie inspiriert ihn mit femininer Anmut und Hingabe zu einer zart-leidenschaftlichen Begegnung. Sie tanzen mit dem Moment und der sinnlichen Erfahrung. Innerlich schickt sie in diesem Moment Gedanken der Dankbarkeit an den Traum, den sie hatte, und an den jugendlichen Wolf, der sie so sehr bewegt hat. Denn beide haben sie zu dem einen geführt. Dieser reife Wolf ist erfahren genug, um die kostbarste Unschuld zu beherrbergen. Und in seinen hellen Augen sieht sie auch ohne zu träumen grundlose ewige Liebe.

Hast Du Dich auch schon mal mit der aufwühlenden Chemie in Deinem Körper nach einem coolen und verwegenen Halbstarken gesehnt? Während die kluge Königin in Deinem Herzen wusste, dass ein so unreifer Mann der Aufgabe, Dich zu ehren, nicht gewachsen ist?

Im Bereich Sex -wie im Beruf und Dating- reicht „jung“ nicht mehr aus, „reif“ wird gebraucht. Dann wird es wieder ein lebendiges bis zum Zittern aufregendes Abenteuer, das nie aufhört völlig neu zu sein. Und dafür müssen wir Frauen die Angst vor Vergewaltigung integrieren und auf einer höheren Ebene leben.

 

Wir sind mit beteiligt am Phänomen sexueller Übergriff, wir sind nicht nur Opfer. Wobei wir dennoch unschuldig sind. Und wir uns als moderne Frauen insgeheim für unsere archaische Überwältigungssehnsucht schämen und sie in den Schatten schieben. Stattdessen haben wir die Macht, die Männer über unsere Körper einzuladen, ihre Männlichkeit voll umfassend einzunehmen. Wir wollen ihre Maskilinität nicht töten sondern ehren und ermächtigen, Ladies!

 

Meine Lebensaufgabe ist sexy, kreativ und aufregend…

Vor zwei Jahren habe ich in ein Coaching investiert zum Thema berufliche Potentialentfaltung. Wer meinen Beitrag hier gelesen hat, hat eine Ahnung davon, in welcher gewinnmax. Wettbewerbsform ich bisher beruflich unterwegs war.  Durch das Coaching bekam ich einen nagelneuen Impuls, mir ein Brot-und Buttergeschäft zu suchen und meine Berufung nebenbei auszudrücken.
Nach zwei Jahren mit inspirierendem Mentoring und Aufbaukursen gelang mir das. Neben dem Job schreibe ich Neuland-Fabeln und visionäre Märchen, die meine Erfahrungen kreativ und lebendig verarbeiten und aufregende frische Lösungen anbieten. Nach einem Kunstkurs jetzt sogar mit passenden Bildern dazu.

Daniela Pieper

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Galerie

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Fantasiereise „…Das ganze Tal fing an zu leuchten und zu schillern. Es erhob sich und vibrierte und auch der gläserne Laubfrosch selbst funkelte und schwebte schwerelos in der Luft….“

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Mein Youtube-Kanal als Spielveränderin „Die Zukunft der Liebe“

Why the soulmate search was leading me to my gifts:

So I see now why we just think we want a masculine soulmate. Just to find out that there are parts of our psyche which resist powerfully. And this civil of my (our) psyche is just interested in seeking a soulmate but absolutely zero interest in finding one or investing in one. A true soulmate will mean egos death so it is wanting its own funeral– the same can be said about pursuing enlightenment. Ego or false self can never want a soulmate. Its impossible because it will die in the having of this wish.

I nevertheless celebrate evolutionary soulmate programs and i loved the soulmate summit. I met my soulmate – it is me – and i married myself. Duality collapsed and I was one with my soulmate. No longer seperate which was an illusion in the first place anyhow. How could I not have seen this before? There is this majesty now as part of what I am noticing but just part of it. It is more glorious than ever imagined and worse. Because it doesn’t stick and that was my fantasy. I left my protection zone and am now in my gift zone which seems less about men or dating.

I write and paint from an “imaginal realm,” it’s an in-between space where i am not disappeared into oneness, but i am also not separate either. There is this kind of amalgamated mixing of inside and outside self-other. It’s not quite full-blown oneness. It’s not also full-blown separation. It’s something in between, it’s something more like a mystical participation, it’s more metaphorical, and it’s I think where magic happens and where true creativity stems from. All my creations come from that in-betweeness. And all of them are my soulmates! Look – I love them and it is mutual like I desired in my vision.

Metamorphose: Führt uns der Feuervogel ins Neuland des Gelingens?

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„Könnte es sein, dass das Gewohnte erst zu Asche zerfallen muss wie der Phönix vor seiner Wiedergeburt? Ist es möglich, dass ein Neuland des Gelingens auf der Auflösung des Bekannten aufbauen wird?“

Atelier Freyraum Barsinghausen Kunst

Meine Potentialentfaltung wie ein Feuervogel im Atelier Freyraum

Der Feuervogel

Wenn ich morgen früh aufwachte

und dieser Feuervogel wäre,

würde ich elegant und auf leichten Schwingen

aus der Asche emporsteigen.

In vollkommener Gelassenheit würde ich

einen Funkenschweif aus Glut hinter mir herziehen.

Und das schönste Lied singen,

das je aus Feuer und Asche geboren wurde.

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  • Hier sieht man meine „local Heros“, die mir vor Ort geholfen haben- bei der Transformation vom Feuervogel zur Asche und zur Wiederauferstehung als anmutiger Phönix

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  • Fantasiereise vom Feuervogel hier zum Pegasus des Lichts

Das Schattenwesen & der Rabe, eine Geschichte aus der Matrix

Das Schattenwesen & der Rabe, eine Geschichte aus der Matrix

Wie sicher können wir sein, dass wir wach sind, wenn wir morgens die Augen aufschlagen und aufstehen?

Schlicht sitzt der gelehrige Rabe auf seinem fragilen Ast. Still putzt er seine morschen Federn, während der Baum wispernd knarzt. Der Wind rauscht durch die Blätter und flüstert ihm in der alten Rabensprache zu: „Deine wunden Füße kleben hier fest, während der Baumharz sich schleichend um sie legt wie ein Schraubstock. Und dann wird es kein Entrinnen mehr geben, obwohl Du fliegen kannst. Und Du bist schließlich hier, um zu fliegen, kluger Rabe!“ Der Rabe lauscht, denn die Blätter rascheln ungewöhnlich laut und still und das Rauschen des Windes hüllt das Knarzen des Baumes ein. Ist es nur das gewöhnliche Klangspiel des Tages? Und schlief er gerade ohne es zu merken? Das fragt er sich im Stillen selbst. „Ich spüre meine Füße auf dem Ast“, sagt er schließlich laut „Ich bin wach.“

Er plustert seine Federn auf und der Urstaub seit Anbeginn der Welt steigt empor. Staub ergreift den Raben wie ein Gespinst und sein Atem wird ruhelos laut und totenstill. Er wird müde und erwartet die lösende Umarmung von bleiernem Schlaf. „Meine Füße sind auf einmal so schwer“, denkt er bei sich. Da erfasst die tiefste Angst, die der gelehrige Rabe je kannte, seinen ganzen Körper. Wie schwarzer Teer durchdringt sie auch den Ast, den Baum und schließlich all seine Blätter. Sofort verwelkt alles, das den zerbrechlichen Vogel getragen hat und zerfällt zu Asche.

In diesem Moment umarmt ihn ein Schattenwesen, das sich aus dem Urstaub der Weltengezeiten herausgelöst hat.  Sollte er sich einfach niedersinken lassen und für dieses Mal vergessen, bis das nächste Mal begann? Da rauscht wieder der Wind durch die Blätter und erinnert ihn an das Flüstern in der alten Rabensprache. „Ich habe die Wahl. Ich kann mich entscheiden zu fliegen“, denkt der gescheite Vogel. Er öffnet seine Füße und lässt den zerfallenden Ast los. Ein Moment des Nichtswissens folgt. Dann wird das Schattenwesen flüssig, umhüllt die erstarrten, gepeinigten Flügel des Vogels und wiegt sie sanft. Der Rabe lässt dies geschehen. Das grenzenlose Wesen fließt wie ewig bekannter, blutjunger Nektar in ihn hinein. Er löst sich dabei vollständig auf.

„Erinnere ich mich nicht an einen Schatten?“ denkt der Rabe im nächsten Augenblick, während seine Flügelschläge die Asche des Baumes verwehen. Der kluge Blick des Vogels folgt der Flugbahn der Asche in der Luft und dringt dabei weit in die Tiefe vor. Als auch die letzten Aschepartikel verweht sind, dreht der Wind plötzlich. Ein Eindringen, ein Gefühl von Schwere in einem Körper voller Spannungen. Es bahnt sich den Weg, wird zudringlicher, der Rabe verflüchtigt sich wie ein Duft. Asche und Staub vergehen und der Wind weht frisch und kühl auf. „Erinnere ich mich nicht an einen Vogel?“ denkt die Frau still bei sich, als sie aufwacht.

„Nur flüchtige Schatten der Nacht“, bekommt sie gedanklich zur Antwort und setzt sich im Bett auf. Das Schattenwesen sitzt schlicht und still neben ihr. Doch die einsame, müde Frau wähnt sich allein. „Ich spüre meine Füße auf dem Boden“, sagt sie, als sie aufsteht. „Ich bin wach.“